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Der Omnia - bzw. DAS Campingwunder

*unbezahlte Empfehlung/Vorstellung/Werbung*

Vor ca. 2 Jahren erfuhren wir auf einer Familienfeier zufällig von einem Ding namens Omnia.
Erstmal konnten wir uns, auch nach mehrfacher Erklärung, nicht genau vorstellen, wie eine „Kuchenbackform“ als Backofenersatz beim Campen funktionieren soll.

Also wurde das ominöse Teil erstmal gegoogelt und dann neugierig bestellt.

An kam der flippig rote Mini-Backofen in einer Schachtel und wiederum verpackt in einem Transportbeutel.
Er ist aus dünnem Alublech gefertigt, also sehr leicht und besteht insgesamt aus 3 Teilen; Unterteil, Backform und Deckel. Wir haben uns damals direkt die Silikonform für die Backform mitbestellt um uns das lästige Spülen zu erleichtern.

Nun aber dazu wie dieses schwedische Produkt funktioniert.

Das Unterteil hat eine Kuhle und ein Loch und steht auf der Herdplatte. Dabei ist die Art des Herdes egal. Nur auf Induktionsfeldern funktioniert der Omnia nicht.

Auf dem Unterteil steht die Backform (ebenfalls mit einem Loch in der Mitte) auf welche dann der Deckel aufgesetzt wird. Die Hitze der Herdplatte sammelt sich einmal in der Kuhle des Unterteils und erzeugt so eine Unterhitze. Durch das Loch in der Mitte steigt aber auch Hitze nach oben unter den Deckel und erzeugt so auch eine Oberhitze.

Kurz gesagt, funktioniert dieses Backgerät tatsächlich wie ein Backofen mit Unter- und Oberhitze. Somit kann man darin wirklich alles, was in einem „normalen“ Backofen gebacken wird ebenfalls zubereiten.

Unsere ersten Versuche waren Rührkuchen und Pizza, was beides hervorragend funktioniert. Mittlerweile backen wir auch Brot und Aufläufe im Omnia.

Einziger kleiner „Nachteil“ ist, dass eben alle Speisen eine runde Kuchenform haben. Somit sind Brotscheiben etwas klein (aber dann muss man einfach mehrere essen) und Pizzastücke nicht flach.

Ansonsten sind wir einfach nur erstaunt, wie vielfältig der Omnia unsere Reiseküche erweitert hat.


Vielleicht noch kurz ein Vergleich mit dem Dutchoven.

Auf unserer vergangenen Reise nach Russland hatten wir sowohl den Omnia als auch den Dutchoven dabei. Auf der ganzen Reise wurde der Dutchoven nicht ausgepackt...

Der gusseiserne Kochtopf ist sehr schwer und braucht je nach Modellgröße viel Platz. Auch der Omnia braucht etwas Platz ist aber aus Alu und viel leichter. Außerdem überzeugt der Omnia durch Schnelligkeit. Gericht einfüllen, auf den Herd stellen und ca. 20-40 Min. warten, fertig. Der Dutchoven braucht offenes Feuer, dies braucht eine Weile bis es Glut hat und ist ziemlich wetterabhängig.

Unserer Meinung nach macht ein Dutchoven bei mehr als zwei Reisenden, Zeit und abendlicher Geselligkeit durchaus Sinn. Ist man allein oder zu zweit ist der Omnia unser klarer Favorit.

Mittlerweile gibt es viele gute Kochbücher, VideoTutorials usw. zum Omnia.