Fette Pötte im Nadelöhr

Brunsbüttel

Wie angekündigt haben wir es heute morgen etwas früher aus den Federn geschafft und sind in die Dünen Therme in St. Peter Ording gefahren.

Saunieren und Entspannen in toller Atmosphäre! Direkt hinter den Dünen befindet sich der Außenbereich der Saunaanlage, welche sich mit 5 Saunen (incl. Dampfbad und Sanarium) sehen lassen kann.

Zahlreiche Fuß-, Kneipp- und Tauchbecken stehen ebenfalls zur Verfügung. Der wunderschöne Blick auf die Dünen und das Meer ist fast unbezahlbar während man in der Aromasauna liegt.

 

Nachdem wir fürstlich entspannt hatten fuhren wir weiter.

Ca. 70km in südlicher Richtung liegt Brunsbüttel an der Elbmündung. Hier fanden wir einen tollen Parkplatz direkt an der Einfahrt zu Elbe und Nord-Ostsee-Kanal und dessen Schleuse. Alle dicken Pötte, die landeinwärts oder raus auf See wollen müssen hier vorbei.

Also, genug zu gucken unterwegs auf dem Wasser.

Man kann auf dem Parkplatz gemütlich im Auto sitzen und den Giganten beim Vorbeigleiten zusehen. Sehr cool!

Später fuhren wir noch etwas einkaufen und kochten am letzten Abend des kurzen Urlaubs ein LUXuriöses Mahl. Alle Töpfe und Pfannen waren in Betrieb, um gebratene, doppeldottrige Spiegeleier und feine Würstchen an Gemüse der Saison mit Kartoffelschnee zuzubereiten. Genauso sah die Küche danach auch aus. Mit vollem Magen zog es uns nochmal an die Schleuse, diesmal dichter, wir hatten einen neuen Parkplatz gefunden. Im Dunkeln knipsten wir noch ein paar Schiffi-Schiffi und beobachteten den Schleusenvorgang von einer Aussichtsplattform.

 

Morgen geht’s es dann recht zügig nachhause, am Montag hat uns dann der Alltag wieder.

Und nun ist es schon wieder spät, wir wünschen viel Spaß mit den Bildern und eine gute Nacht Linda & Hanjo

 

Wir sind in der „Welt“ angekommen

Ankunft Nordfriesland – St. Peter-Ording

Am gestrigen Abend verließen wir entspannt nach dem Thermenaufenthalt Büsum und fuhren in der Dämmerung zum Eidersperrwerk. Auf einem der dortigen Parkplätze stellten wir den Lux ab, aßen Nudeln mit Pesto und Krabben und machten es uns für die Nacht gemütlich.

Nach einer sehr, sehr stürmischen, schaukeligen und lauten Nacht, wachten wir beide heute morgen mit dem Gefühl auf überhaupt

nicht geschlafen zu haben.

Hilft ja nichts, raus, weiter geht’s! So sahen wir uns das Eidersperrwerk an. Beindruckendes Bauwerk, sonst aber eher trostlos.

Anschließend fuhren wir über kleine Seitenstraßen und teilweise direkt am Deich entlang Richtung St. Peter-Ording.

 

Auf der Strecke entdeckten wir einen interessanten Richtungsweiser...schaut doch mal in den Bildern nach, wir sagen nur, wir haben die Welt gefunden!

 

Unterwegs hielten wir am Deich und testeten mit unseren Gummistiefeln das Watt. Hanjo nahm das Ganze etwas zu genau, verlor einen Stiefel und steckte mit einem Fuß komplett im Watt fest. Nachdem er wieder „trockengelegt“ war schossen wir noch ein paar Bilder und legten die letzten Kilometer zurück.

 

In St. Peter-Ording angekommen checkten wir die drei vorher ausfindig gemachten Stellplätze. So richtig gefiel uns keiner, auch die Kosten für die Nebensaison sind immer noch sehr gesalzen.

So fuhren wir erst einmal weiter zum Strandparkplatz...mhh...leider gesperrt.

Gut, dann wieder in die gelben Gummitreter und über den Strand vor an die Wasserkante.

Diese Weite, die Stille, das Meeresrauschen....man entspannt sich schneller als man es für möglich hält. Fast 2 Stunden spürten wir den Sand unter den Sohlen, ließen uns den Wind um die Nase wehen und schossen Fotos, ehe wir in einem Pfahlbauhaus am Strand zu Kaffee und Kuchen einkehrten.

Dann noch einmal kurz die Innenstadt erkundet und durch die Dünen zurück zum Lux. Es wurde schon langsam dunkel und wir beschlossen in der nahen Umgebung mal nach einem Stellplatz nach unserem Geschmack Ausschau zu halten.

Dabei war leider schon nach kurzer Exkursion klar, dass das nichts werden würde. Also wählten wir letzten Endes doch einen der Stellplätze direkt in St. Peter-Ording (Reisemobilhafen). Mit 18€ incl. Kurtaxe der günstigste am Platz.

Zum Abendessen gab's Milchreis und die Fassbrause von Flensburger (leider nicht der Hit...).

Und nun ist's Zeit für's Bett, morgen soll die Therme vor Ort (Dünen Therme) erkundet werden.

Ja...ihr habt schon gemerkt, dass machen wir gern ;)

Auf eine hoffentlich gute Nacht Linda und Hanjo

 

Schnappschuss

Wieder unterwegs!

Ski oder Meer? War die Frage...

Nachdem Weihnachten und Silvester überstanden sind hatten wir noch ein paar Tage frei und der Lux war ja startklar. Die Frage, ob wir wegfahren war eher rhetorischer Natur als ernst gemeint. Die viel wichtigere Fragestellung lautete Ski oder Meer? Nach mehrfachen Überlegungen entschieden wir uns fürs Meer.

 

Kurz bevor wir los wollten ereilte jedoch Hanjo ein Magen Darm-Infekt. Welcher sich aber glücklicherweise nach ein paar Tagen wieder verzog und wir konnten doch noch fahren.

 

Erste Station, nach dem Besuch von Bekannten, war Büsum. Um nach Büsum zu gelangen setzten wir mit der Elbfähre von Wischhafen nach Glücksstadt über. Am späten Abend erreichten wir Büsum und parkten auf einem WoMo-Stellplatz. Die Tage zu vor hat es hier sehr stark geregnet und der ganze Platz gleicht einer Matschgrube, die Toiletten sind in der Wintersaison geschlossen und trotzdem kostet das ganze 13€/Nacht (Ok, Strom und WLAN inclusive).

Am Abend aßen wir standesgemäß in einem Restaurant Fisch und verbrachten eine windige und daher schaukelige Nacht im Lux. Der nächtliche Regen stellte sich zum Morgen hin glücklicherweise ein und zum Frühstück lugte sogar die Sonne hervor.

Wir starteten gen Hafen und nahmen bei Sonnenschein die ersten Kutter unter die Lupe oder besser gesagt vor die Linse. Ein paar schöne Motive haben wir geschossen und orientierten uns weiter Richtung Deich. Endlich MEER!

Die steife Brise tat gut und die lange Unterhose auch.

Nach dem Mittagessen regnete es leider wieder. Wir erkundeten noch die kleine Innenstadt Büsums und besuchten das Meeresaquarium (leider gar nicht empfehlenswert).

Mit Kuchen im Gepäck starteten wir den Rückweg zum nah gelegenen Stellplatz und waren froh, dass die Stadtheizung während unserer Abwesenheit eifrig ihren Dienst tat, sodass wir im Warmen gemütlich Kuchen und Tee trinken bzw. essen konnten.

Den Abend verbrachten wir damit die geschossenen Bilder zu sortieren und einige auch ein bisschen zu bearbeiten (s. Unten).

Morgen wollen wir die Sauna hier noch testen und übermorgen weiter nach St. Peter Ording.

Ihr hört wieder von uns. Liebe Grüße aus der Wohnkabine und aus Büsum Linda & Hanjo

 

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Verjüngungskur für den Lux

Jetzt im Dezember war es Zeit, dass der Lux zum TÜV kam.

Vorher sollten aber noch die neuen Alufelgen Mattschwarz lackiert werden, die Winterreifen aufgezogen und letztendlich gegen die Sommerreifen getauscht werden.

Wir zogen es erst in Erwägung die Felgen lackieren zu lassen, allerdings stellte sich heraus, dass dies für alle vier Felgen ca. 400€ kosten würde. Also musste ein anderer Plan her.

Linda hatte von einem Bekannten schon mal von Sprühfolie für Felgen oder auch ganze Karosserieteile gehört (kann man wohl auch wieder rückstandsfrei abziehen). Mal im Netz nachgeforscht, gefunden und bestellt (Kosten zwischen 40-60€ für vier Felgen).

Erste Maßnahme also, die Reifen auf die Felgen ziehen lassen, das hat der Freundliche Reifenmann um die Ecke innerhalb eines Tages für 50€ erledigt.

Wir hatten Glück, kurz vor den Feiertagen kam die Sprühfolie in Mattschwarz an. Ja, also dann mal los das Zeug testen.

Felgen erst mit warmem Wasser und etwas Spüli reinigen und dann nochmal mit Spiritus entfetten soweit, so gut. Verarbeitungstemperatur 17-23C, naja jetzt im Dezember ohne beheizte Garage etwas schwierig. Also die Garage mit einem Gasstrahler mal zumindest auf 12C aufgeheizt soll wohl auch gehen.

Pro Felge wird eine Sprühdose gerechnet und in 8 Schichten aufgetragen.

Also nächster Schritt, erstmal alles abkleben. Das gute alte Kreppband und ein paar Gelbesäcke später waren wir dann startklar die erste Schicht aufzutragen.

In fließenden Bewegungen und möglichst kreuzend sprühen…aha ja sieht ganz gut aus.

Trockenzeit 15-20 Minuten. Und das acht Mal, ok der Abend wird lang.

Schon nach kurzer Zeit hatten wir an der ein oder anderen Stelle ein paar „Nasen“. Wir gehen davon aus, dass es an der zu niedrigen Außentemperatur lag, da die Sprühfolie so langsamer trocknet und länger fließfähig bleibt. Wenn man genauer hinschaut sieht man sie, aber es muss auch nicht den ultimativen Schönheitspreis gewinnen.

Wir haben die Sprühfolie über Nacht trocknen lassen. Laut Hersteller ist sie nach zwei Tagen durchgetrocknet.

Zu guter Letzt wurden die Sommer- gegen die Winterreifen getauscht und der Lux zum Freundlichen gebracht welcher erst die 120tkm-Inspektion durchführte und anschließend den TÜV für uns machen ließ. Ohne Beanstandungen des TÜVs bekamen wir unseren weißen Riesen zurück.

Nach der Abholung hat Hanjo ihn gewaschen und von unten leider feststellen müssen, dass er durch das draußen Stehen doch ein paar Roststellen angesetzt hat. Daher wurde er nach dem Waschen in eine Halle gestellt zum Trocknen. Nun sind wir dabei die Roststellen vorzubereiten um dann einen neuen Unterbodenschutz aufzutragen. Dieser soll dann im nächsten Jahr noch einmal von einem Fachunternehmen professionell ersetzt werden.

Wir halten euch auf dem Laufenden,

liebe Grüße und einen guten Start ins neue Jahr

Linda & Hanjo

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